| Untersuchungsmaterial: |
10 ml Urin (U) |
| Beinhaltet folgende Untersuchungen: |
Barbiturate (CEDIA) (Urin (U)) Creatinin (Urin (U)) |
| Präanalytik/Hinweise: |
- Spontanurin; Urinabgabe (ideal nach kurzfristiger Einbestellung) unter Sichtkontrolle zur Vermeidung von Manipulationsversuchen; Kühlung bis Probenabholung empfohlen, Einfrieren stört nicht
- Positive immunologische Screening-Ergebnisse werden entsprechend nationalen und internationalen Standards mit Massenspektrometrie (LC-MS/MS) bestätigt; sollte dies nicht gewünscht sein, bitte im Auftrag entsprechenden Vermerk einfügen
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| Ansatztage: |
Mo Di Mi Do Fr Sa So |
| Interpretation: |
Ein immunologisches weiter… - Ein immunologisches Screening ist immer nur eine Übersichtsanalyse. Kreuzreaktionen von Medikamenten und Nahrungsbestandteilen mit dem Immunoassay können im Einzelfall zu falsch-positiven Befunden führen. Ein positives Immunoassay-Ergebnis sollte deshalb prinzipiell durch eine physiko-chemische Analyse, z. B. mit Massenspektrometrie, bestätigt werden. Dies ist zwingend erforderlich bei forensischen Vorgängen und angeraten bei drohenden disziplinarischen oder juristischen Konsequenzen für den Patienten.
- Sogenannte Neue Psychoaktive Substanzen (NPS, Designer-Drogen) reagieren häufig nicht mit den eingesetzten Immunoassays. Es resultieren falsch-negative Befunde, indem ein Konsum von NPS nicht erkannt wird. Bei Verdacht auf NPS-Konsum ist deshalb immer eine massenspektrometrische Analyse indiziert. Die NPS-Drogenszene ist sehr experimentierfreudig. Dies macht eine permanente Anpassung des Analytspektrums an die aktuellen Trends (und die aktuelle Gesetzgebung) erforderlich. Das jeweils aktuelle Spektrum erfahren Sie im Labor.
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| Labor: |
Berlin, Freiburg, Ingelheim |